
Mehr Grün für Gebäude
(DJD). Begrünte Dächer, Fassaden und Innenräume gehören zu den wirksamsten Maßnahmen zur Klimaanpassung. In Deutschland bleibt das Potenzial dennoch weitgehend ungenutzt, obwohl Millionen Quadratmeter auf dem Dach und der Fassade geeignet sind. Eine Begrünung dient der Beschattung von Gebäuden und dem Wasserrückhalt, sie bindet und filtert Staub und Luftschadstoffe. Im Sommer schützt sie vor intensiver Sonneneinstrahlung und hat dadurch einen Kühleffekt, im Winter fungiert sie als zusätzliche Dämmung.

Die Überhitzung von Wohnräumen vermeiden
Hitzetage haben in den vergangenen Jahren nachweislich zugenommen. Eine Fassaden- oder Dachdämmung hält das Haus nicht nur im Winter warm, sondern auch im Sommer kühl. Dämmungen bremsen den Wärmefluss von außen nach innen – die Hitze wird quasi ausgesperrt. Besonders deutlich merkt man das in einem gedämmten Dachstuhl. Die dort herrschende „sommerliche Kühle“ steht im deutlichen Kontrast zu den Temperaturen im zuvor ungedämmten Dach, das rasch überhitzte.

Energetische Sanierung mit System
Unkenntnis über den energetischen Zustand des eigenen Hauses und Verunsicherung durch politische Debatten halten zu viele Hausbesitzer von Sanierungsmaßnahmen ab. Viele sind überfordert: Einzelmaßnahme oder Komplettsanierung? Ergibt es Sinn, Maßnahmen zu kombinieren? Fakt ist: Die Kombination von Sanierungsmaßnahmen kann den energetischen Nutzen schlagartig erhöhen, die Bauzeit verkürzen und die Kosten senken. Schwäbisch Hall-Modernisierungsberater Thomas Billmann weiß, welche Maßnahmen sich energetisch, aber auch in puncto Aufwand gut kombinieren lassen.

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Frische Luft rein, damit Schimmel draußen bleibt
(akz-o) Regelmäßig lüften für ein gesundes Raumklima oder die Fenster geschlossen halten, um Heizkosten zu sparen? Vor dieser Entscheidung stehen insbesondere in der kalten Jahreszeit viele Menschen. Helfen können smarte Lösungen, die die Frischluftzufuhr so steuern, dass unnötige Wärmeverluste vermieden werden.

So gewinnt man beim Dachgeschossausbau attraktive Räume
(akz-o) Abstellfläche, Ausbaureserve oder Trockenboden – unter vielen Dächern liegt noch ungenutztes Potenzial für zusätzliche Wohnfläche. Die lässt sich relativ kostengünstig mit dem Ausbau des Dachbodens erschließen. Damit attraktiver Wohnraum entsteht, sind eine gute Tageslichtversorgung und das Sicherstellen ganzjährig angenehmer Temperaturen entscheidend.

Zeit für neue Dachfenster? Darauf kommt es bei der Planung des Austauschs an
(akz-o) Heizkosten sparen, Klimaschutz oder einfach das Alter – es gibt viele gute Gründe für den Austausch über 25 Jahre alter Dachfenster gegen neue, energieeffiziente Modelle. Damit das Renovierungsprojekt bestmöglich gelingt, sollte man einige Punkte beachten.
Welche Varianten des Fenstertauschs gibt es?

Ausstieg und Rauchableitung fürs Flachdach mit Designanspruch
Für die neue Generation der Velux Flachdach-Fenster ist ab sofort eine Variante für Ausstieg und Rauchabzug erhältlich. Damit lässt sich jetzt auch bei Bauvorhaben mit speziellen Anforderungen eine einheitliche Gestaltung der Oberlichter mit den anspruchsvoll designten Konvex- oder Flachglas-Lösungen realisieren

Ergänzen statt entsorgen mit einer Aufsparrendämmung
(DJD). „Ergänzen statt entsorgen“ lautet häufig eine Empfehlung von Fachleuten, wenn es um Sanierungslösungen in Bezug auf vorhandene Wärmedämmungen in älteren Gebäuden geht. Denn oft ist es möglich, beispielsweise eine Dachdämmung zu verstärken und sie so auf den heutigen Stand der Energieeffizienz zu bringen, statt sie komplett zu ersetzen. "Voraussetzung dafür ist, dass die bestehende Dämmung fachgerecht verlegt wurde und aus langlebigen, heute noch funktionstüchtigen Materialien besteht", erklärt Sabine Ziebart vom Dachsystemhersteller Bauder. Auch für Maßnahmen wie das Ergänzen einer Dachdämmung können Eigentümer staatliche Fördermittel in Anspruch nehmen.

Undichtigkeiten am Dach – Warum Sanieren günstiger ist als Warten
(akz-o) Dächer sind äußerst langlebig. Doch selbst hochwertige Materialien stoßen mit der Zeit an ihre Grenzen. Eine regelmäßige Prüfung und bei Bedarf fachgerechte Instandsetzung sind für den nachhaltigen Schutz des Daches unersetzlich. Witterungseinflüsse, UV-Strahlung und mechanische Belastungen führen im Laufe der Jahre unweigerlich zu Abnutzungserscheinungen. Werden Pfützenbildung, Risse, Algenbefall oder Durchfeuchtung ignoriert, drohen kostspielige Folgeschäden.
